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Grande Pelisse d´Hiver

aus Galerie des Modes


Um der kalten Jahreszeit zu trotzen, kleideten sich stilbewusste Damen in luxuriöse Mäntel, die oft nicht nur mit Pelz verbrämt (wie in unserer Reproduktion), sondern zur Gänze mit Pelz unterfüttert waren. Beliebt und gefragt waren hier vor allem Hermelin und Zobel, deren Fell ein Statussymbol darstellte, doch ab 1760 mit der schrittweisen Rückbesinnung auf Natürlichkeit fand auch Fuchs zurück in die Mode.

Der Pelz an diesem Mantel entstammt Schweizer Rotfüchsen aus Naturfang.


Er ist gefüttert mit schwerem weißen Seidensatin, überzogen mit gletscherfarbenem Seidentaft und wird mit Seidenbändern der Firma Mokuba geschlossen. Damit er auch heute nicht nur Accessoire, sondern gleichermaßen von praktischem Wert ist, wurde er zusätzlich wattiert.

Eine Besonderheit liegt im Schnitt, da der Mantel in einem Stück, also ohne Schulternähte zugeschnitten wurde.