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Grand Habit (II) 4.Quartal


Garderobe des jungen Zars Alexander I.
spätes 18. Jahrhundert



Die Rafinesse liegt zum einen in der Form der Stickerei -
betont einfach stilisierte, aber kunstfertig ausgeführte Blumengirlanden, die sich um die Säume und Taschen ranken.



Zum anderen in der Verwendung der Materialien:
Der Anzug wurde aus einem Gespinst aus lachsfarbener bzw. naturfarbener Seide (für Manschetten und Weste) mit eingewebte, silber ummantelten Seidenfäden gefertigt.
(Die Cuffs/Manschetten wurden auf Wunsch des Kunden als stilistisches Merkmal größer gearbeitet als zu dieser Zeit üblich)


Ein interessantes Detail, das zum ersten Mal in dieser Form umgesetzt wurde, ist der bestickte, aus Stoff gefertigte Degengurt, den man zu zeremoniellen Anlässen elegant AUF der Weste zu tragen pflegte.
Den Originalschnitt hat uns freundlicherweise die Kuratorin der Königlich-Dänischen Textilsammlung überlassen.