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| Der Beginn... |
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Am Anfang eines jeden Projektes steht ein Beratungsgespräch und ein Auftrag. Dahinter verbirgt sich jedoch wesentlich mehr, als nur die Absicht, sich ein Kleidungsstück anfertigen zu lassen. Vielmehr ist es der individuelle Geschmack unserer Kunden, der die Basis für die Schöpfung außergewöhnlicher historischer Kleidung ist, sowie deren Vertrauen und der Mut, sich über alle Grenzen hinweg zu setzen. Im Laufe der Beratungsgespräche entwickeln sich nicht selten hoch angesetzte Ideen und Wünsche, doch es ist jedesmal wieder eine Freude, auch noch die luxuriösesten Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Wie
eine Robe in unserem Hause realisiert wird, haben wir Ihnen anhand
der Entstehungsgeschichte der Reproduktion der |
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Unumgänglich: profunde Recherche... |
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Quellenstudium Im
Laufe der letzten Jahre haben wir eine umfassende Bibliothek aus dem
deutsch-, englisch- und französischsprachigen Raum, sowie aus Museen
und Antiquariaten auf der ganzen Welt zusammengetragen. Meistens beginnt
hier die Recherche nach Vorlage, Schnitten, korrekten Materialien und
authentischer Trageweise. |
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Recherche in Museen Oft - wie bei der Reproduktion der Hochzeitsrobe - reichen die in Büchern vorhandenen Originalquellen nicht aus, um die Detailtreue zu erreichen. In diesem Fall setzen wir die Recherche bei Experten vor Ort fort. So haben wir nach Informationen über den korrekten Stoff im "Musée des Tissus et des Arts Décoratifs" in Lyon persönlich geforscht. Im nächsten Schritt führte uns die Studie direkt in die Sammlung des Schloß Rosenborg, wo das Originalstück (noch heute im Besitz der dänischen Königsfamilie) aufbewahrt wird. Mit einer besonderen Ausnahmegenehmigung, die nur unter großer Selektion vergeben wird, durften wir die Beschaffenheit des Stoffes untersuchen, den Schnitt abnehmen, die Stickerei skizzieren und zeitgenössische Besonderheiten (Futter, Faltenlegung etc.) festhalten. |
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Zusammenarbeit mit Experten Bei unserer Recherchearbeit erhalten wir nicht nur passive Unterstützung durch Sondergenehmigungen, sondern arbeiten viel mehr aktiv und Hand in Hand mit führenden Kuratoren der jeweiligen Institutionen. Reiches Bildmaterial, museumsinterne Forschungsergebnisse, sogar archivierte und somit prinzipiell unzugängliche Schnitte werden uns für unsere Projekte zur Verfügung gestellt. So haben sich bereits sehr fruchtbare Kooperationen mit den Livrustkammaren, Stockholm, mit dem Victoria&Albert Museum, London, o.g. Musée des Tissus, Lyon und zuletzt mit der Kuratorin und Verwalterin des textilen Besitzes der dänischen Königsfamilie ergeben. Letztere war uns auf dem Weg zur Reproduktion der Hochzeitsrobe in hohem Maße behilflich. |
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Für
nächstes Jahr ist eine weitere Zusammenarbeit mit Kopenhagen geplant,
wenn unser Replikat des Hochzeitsanzugs von Christian VII. im Rahmen des
Treffens des Costume Comitee 2006 neben dem Original ausgestellt werden
soll.
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Studium anhand der eigenen Sammlung Ein wertvolles Instrument bei unserer Recherche ist unsere private Sammlung antiker Textilien. Diese umfasst Exponate von 1680 bis 1920, hauptsächlich jedoch aus dem 18. Jahrhundert. Das Spektrum beinhaltet neben Accessoires Kleidungsstücke von Korsetts bis hin zu ganzen Herrenanzügen. Hier lassen sich bestens Schnitte und Verarbeitungstechniken studieren, da es sich um unmittelabare Zeitzeugen handelt, an denen man sich orientieren, und von denen man lernen kann. Auch für unsere Kunden und Besucher ist es interessant, fernab von Museen Originalstücke aus der Nähe betrachten zu können. |