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Die Zusammenstellung der Materialien zur Reproduktion...

Erlesene Manufakturen mit Geschichte

Bei der Wahl der Stoffe greifen wir auf Seidenwebereien mit teilweise jahrhundertealter Tradition zurück. Diese sind hauptsächlich in England und Frankreich, aber auch Italien angesiedelt.

Diese Manufakturen verfügen über eine große Bandbreite an überlieferten Mustern aus verschiedenen Jahrhunderten, nach denen sie heute noch weben - speziell für jeden Auftrag.

Da unserer Meinung nach nur europäische Firmen das benötigte Know-How und die Quellen über hierzulande epochentypische Muster besitzen, importieren wir keine modernen Stoffe aus Indien oder Fernost.
(im Bild rechts: Seiden und ihre Originalvorlagen)



Sonderanfertigungen

Doch bei einem Projekt wie der Reproduktion des Hochzeitsanzug eines Königs steht es außer Frage, daß der korrekte Stoff nicht im normalen Repertoire zu finden ist.

In einer traditionsreichen Seidenweberei in Mitteldeutschland entstand das Replikat des 1765 verwendeten Materials: vollkommen naturbelassene Organzin-Seide in Schuß- und Kettfäden, verwoben mit einem 990-Gespinst aus purem Silber (ca. 3 kg).

Letzteres war in Frankreich gefertigt und nach dem Webvorgang in Zittau kalandert (=gewalzt) worden.



Stickereien

Die meisten der höfischen Garderoben, und eine königliche Hochzeitsrobe im Besonderen, leben von prachtvollen Stickereien.

Bereits im 18. Jahrhundert kamen die mitunter prestigeträchtigsten Stickereien aus dem asiatischen Raum. Heute allerdings ist die hohe Kunst des Stickens selbst dort vielerorts verloren gegangen. Allein in Indien wird sie noch traditionell und in ihrer aufwändigen Form aufrecht erhalten.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit einem hervorragenden Partner in Nordindien zusammen. Sogar in seinem Land gilt er als ein renommierter Künstler mit entsprechendem Preisniveau.

Mehrmals im Jahr reisen wir persönlich in seine freundlich eingerichtete Werkstatt, um Aufträge im direkten Gespräch mit ihm und seinen (durchweg erwachsenen) Angestellten zu besprechen.



Antike Materialien - Spitze

Ein distinktives Detail bei der Reproduktion historischer Bekleidung ist die Verwendung von antiker Spitze, da auch diese Kunst heute fast verloren ist.

Unsere Spitze beziehen wir von einem Händler aus England, der außgrund seiner zahlreichen schriftlichen Expertisen in Fachkreisen einen sehr guten Ruf genießt. Spezialisiert ist er auf Spitze des 17.-19. Jahrhunderts.

Durch ihn ergibt sich das Potential, auf Wunsch hochwertigste Originalspitze des 18. Jahrhunderts zu verwenden (im Bild links: Devon Bobbin Lace)



Antike Materialien - Accessoires

Darüber hinaus sind wir bemüht, Ihre Garderobe mit antiken Accessoires wie Fächer, Schmuck, Schnallen, Schirmen etc. zu komplettieren.

Dabei kommt Ihnen unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit Antiquitäten zu Gute, um echte Werte von geringen zu unterscheiden.



Kopfputz und Frisuren

Der letztendliche Feinschliff wird einer korrekten Garderobe durch eine stilbewußte Frisur nebst einer passenden Kopfbedeckung verliehen.

Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung Perücken seien im 18. Jahrhundert weiß gewesen, waren sie vielmehr naturfarben und erhielten den hellen Schimmer durch starkes Pudern.

So bieten wir ausschließlich Echthaarperücken zur Komplettierung an, die wir von unserer kompetenten Partnerin

SYLVIA HUMMEL aus Eschau

frisieren lassen. Dank Ihrem Geschick steht Ihnen der gesamte Frisurenreichtum des 18. Jahrhunderts fernab des oft gesehenen Standards offen.
(im Bild links: Perücke des Markgrafen von Baden-Baden)

 

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