unsere Reproduktionen
Wir freuen uns, Ihnen hier eine Auswahl an Damen- und Herrengarderoben aus unserem Atelier zu präsentieren. Als Grundlage dienten uns zeitgenössische Schnitte und Gemälde des 16.Jahrhunderts, die wir mit großem Aufwand und unter Verwendung hochwertigster Materialien reproduziert haben.
Kleid der spanischen Renaissance
nach Elisabeth de Valois (1545-1568)
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aus schwarzem Samt, reich verziert mit Aiglettes, Seidenschleifen, Schmucksteinen und Perlen.
Dieses Kleid ist ein ausnehmend schönes Beispiel der Extravaganz der spanischen Mode, und wurde von einer faszinierenden Frau getragen.
Elisabeth de Valois - genannt die Königin des Friedens und der Güte, war Tochter von Catherina von Medici und Heinrich II. Sie wurde im Alter von 14 mit Philip II von Spanien verheiratet. Als die junge Französin an den spanischen Hof kam, brachte sie die Finesse der französischen Mode mit und war bekannt für ihre elegante, und sehr reiche Garderobe. Von Elisabeth, die schön und hochgewachsen war, wurde oft geschrieben, sie verbreite eine Aura von Grazie und Anmut, und für ihr majestätisches Wesen wurde sie von den Spanien bewundert und geehrt. Sie starb mit 23 Jahren.
Typisch für die spanische Mode war das Tragen von kleinen, hoch sitzenden Hüten, die oft, wie das Kleid selbst reich verziert waren (wie hier mit Federn, Peren und Schmucksteinen). Durch die intensive Farbgebung im Gegensatz zu dem dunkel gehaltenen Kleid wurde besonderes Augenmerk auf die Ärmel, und dadurch auf die Hände der Trägerin gelenkt : außer dem Gesicht der einzige, unbedeckte Körperteil. Diesen wollte man besonders betonen. Ein dekoratives Detail, das dem Kleid seinen Charakter verleiht, sind die kunstvoll gefertigten "aiglettes" - längliche Ornamente aus Metallgefelcht und Perlen mit einer Seidenschlaufe.
Der Reifrock - oder in der spanischen Mode als "verdugado" bezeichnet, wurde einem Schnitt buch nach Juan de Alcega von 1598 entnommen.
Italienische Damenrobe, 1526
nach dem Gemälde "Lais Corinthiaca" von Holbein.
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aus blutrotem Samt und Seidenchiffon.
Wie im Original ist es aus schwarz-rotem Samt gefertigt, aus dessen Schlitzen die weit geschnittene Batistchemise herausblitzt.
Der Gürtel, wie auch die üppigen Ärmel sind aus hauchfeinem Seidenchiffon.
Krönungskleid von Elisabeth I, 1558
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Diese königliche Robe hat das Krönungskleid von Elisabeth I. zum Vorbild, und wurde mit goldenem Seidendamast, französischer Silberspitze und Schmucksteinen umgesetzt.
Das versteifte Oberteil ist mit Glassteinen und Perlen besetzt. Dekolletee und Halskrause wurden aus Silberspitze angefertigt, die ebenso die Ärmel ziert. Halskrause und Ärmel sind mit Perlen bestickt. Auch das Korsett findet seine Entsprechung in einem historischem Original. Unsere Reproduktion ist aus elfenbeinfarbenem Seidentaft und mit natürlichem Material versteift.
Kleid im Stil der italienischen Renaissance
wie auf dem Gemälde der Lucretia Panciatichi von Bronzino, Anfang des 16. Jahrhunderts.
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Kleid aus reinem Seidendamast mit versteiftem Oberteil, gepufften Ärmeln und Hüftpolster.
Schnürung am Rücken, Schnürösen von Hand gestickt.
Die Originalvorlage für dieses Kleid stammt aus dem Film "Die Bartholomäusnacht"
Herrenrobe, 1533
aus feinstem Ziegenleder, verziert mit antiken Borten.
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Diese Robe, bestehend aus Wams, Hemd und Hose, die mit blutroter Seide unterfüttert ist, erhält ihre Stattlichkeit durch den charakteristischen Herrenmantel, die sogenannte "Zimarra". Deren Kragen wurde aus Naturfell gefertigt.
Diese Robe wurde nach dem Vorbild Karls des V (hier im Portrait von Tizian) erstellt.Sie besteht aus Wams und Hose (aus weinrotem und mokkabraunem Ziegenleder), einem Batisthemd, der "Zimarra" aus geprägtem Samt und Naturfell, sowie dem Myllan Hut aus Samt und Brokat. Verziert ist die Robe mit antiken Borten. Wie im Original wird eine Posamentenquaste am schmalen Gürtel getragen.
Besondere Merkmale des 16. Jahrhunderts sind - je nach Stand - eine Ordenskette (hier die des "Order of the Garter"), sowie eine steife Halskrause, die ebenfalls zu der Robe getragen werden kann.
Landsknecht, Mitte 16. Jahrhundert
in der charakteristischen "zerhauen und zerschnitten" Optik, mit Schlitzen, kreuzförmigen Öffnungen und Stoffstreifen.
Das Oberteil ist aus Leder, Ärmel und Hose aus Wolle gefertigt. Für das extrem weit geschnittene Hemd wurde Leinen verwendet.
Die Farbgebung entspricht der scheinbaren Willkür, wie sie unter Landsknechten beliebt war.





























