unsere Reproduktionen
Die Mode der Spätgotik ist durch ihre unverwechselbaren Ausprägungen einzigartig in der Geschichte. Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen unsere Damen- und Herrengewandungen der Spätgotik. Hierbei achten wir insbesondere auf die Silhouette, den korrekten Faltenwurf und die ästhetischen Maßstäbe, welche die Epoche des Spätmittelalters, bzw der Frührenaissance setzen.
Teufelsfensterkleid, spätes 14. Jahrhundert
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Aus pupurfarbener Wolle. Das Kleid ist komplett von Hand bestickt und folgt dem für das späte 14. Jahrhundert so charakteristischen Teufels- oder Höllenfensterschnitt. Dieser ist auch auf den Statuen von Isbeau von Bayern und Jeanne de Bourbone, 1388 zu sehen.
Das Unterkleid ist aus zweifarbig gewebter Seide. Beide Teile, sowie die mit Perlen verzierte Haube, basieren auf einem original Schnitt des 14. Jahrhunderts, der dem Kostüm seinen reichen Faltenwurf und die historisch korrekte Silhouette verleiht.
Stickerei aus Metallfaden. Das florale Ornament am Saum stammt aus einer Buchmalerei des 14. Jahrhunderts, das Blütenornament auf dem Kleid ist in der Form an eine Fibel aus dem Hochmittelalter (an einer Statue aus dem Magdeburger Dom) angelehnt.
Drei Damenroben aus dem 15. Jahrhundert
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Spätmittelalterkleid mit Hörnerhaube
Das Muster, das in diesen hochwertigen Leinenstoff eingewebt ist, entspricht in seiner Form den historischen Stoffen des 15. Jahrhunderts. Gürtel und Halsausschnitt sind von Hand mit Süsswasserperlen bestickt
Spätmittelalterkleid aus blauem Seidendamast
Wie in der Mode des frühen 15. Jahrhundert üblich, hat es lange Überärmel. Beliebt waren kleine auf den Schultern aufliegende Krägen.Das besondere an dem Kleid ist jedoch die prachtvolle Handstickerei an Gürtel, Kragen und Saum.
Spätmittelalterkleid einer reichen Bürgersfrau, ca. 1470/1480
Aus mitternachtblauer Wolle, Naturseide und Naturfell. In authentischer Manier wurde es in einem durchgehenden Schnitt, ohne Quernaht gefertigt.
Zwei Herrenjacken aus dem 15.Jahrhundert
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Schecke, 2. Hälfte 15. Jahrhundert
aus dunkelblauer Wolle, vorne und hinten in Falten gelegt. Auch hier dienten wieder originale Gemälde, Stiche und andere Quellen (Stundenbücher etc) aus jener Zeit als Vorbild in Schnitt, Farbgebung und Stoffauswahl. Die hier abgebildete Schecke wurde aus einem dunkelblauem Wollstoff hergestellt, weist sowohl vorne als auch hinten die typische Faltung auf und wird vorne mit versteckten Häkchen geschlossen.
Kurze Houppelande, Ende des 15. Jahrhunderts
aus einem hochwertigen Brokat und Seidentaft. Der besondere Faltenwurf des Rockteils und die Pelzverbrämung sind charakteristisch für die italienische Frührenaissance, ebenso die angedeuteten Überärmel. Angelehnt an die Mode der italienischen Frührenaissance. Die Houppelande ist aus Brokat einer französischen Manufaktur, die sich im Muster an historischen Vorbildern orientiert, farblich in blau/altsilber abgestimmt. Die Ärmel und der farblich (wie auf Originalgemälden) abwechselnd abgesetzte Saum des Rocks sind aus reiner Seide. Kragen und Ärmel sind mit Naturfell verbrämt.
Originalvorlage eines in Lucca gewobenen Stoffes im Spätmittelalter/ Brokat der Houppelande mit authentischem Muster














